Forschungsinstitute

Forschungsinstitute

ILS ‐ Institut für Landes‐ und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund

Das Institut für Landes‐ und Stadtentwicklungsforschung ist ein außeruniversitäres raumwissenschaftliches Forschungsinstitut. Das Institut ist im gesamten Spektrum von theoretisch‐konzeptionell geleiteter Grundlagenforschung (mit starker empirischer Orientierung) bis zu anwendungsorientierten, wissenschaftlich fundierten Beratungsaufträgen tätig. Als Forschungsinstitut arbeitet das ILS im Rahmen von Forschungs‐ und Entwicklungsprojekten, organisiert Foren und Veranstaltungen, veröffentlicht die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien und arbeitet in wissenschaftlichen Gremien mit. In den aktuellen Forschungsfeldern Metropolisierung, Regionalisierung, Mobilität, Sozialraum Stadt und Gebaute Stadt werden Forschungsfragestellungen interdisziplinär bearbeitet. Das Forschungsfeld Sozialraum Stadt, das die Bearbeitung des Forschungsprojektes federführend übernimmt, beschäftigt sich mit Prozessen der sozioökonomischen Ungleichheit und kulturellen Differenzierung. Die Analyse von Segregationsprozessen und räumlichen Ausgrenzungsprozessen insbesondere im Hinblick auf die Folgen für Stadtstruktur, Zusammenleben und Integrationsfähigkeit von Städten ist Gegenstand der Forschung.

IRS – Leibniz‐Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner b. Berlin

Das IRS ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz‐Gemeinschaft. Es untersucht im Rahmen seiner raumwissenschaftlichen Forschungen Probleme und Möglichkeiten der Entwicklung von Städten und Regionen im nationalen und europäischen Zusammenhang. Dabei werden sozial- und wirtschaftsräumliche Verflechtungen in Verbindung mit Steuerungsfragen ebenso analysiert wie raumbedeutsame Institutionen‐ und Milieubildungen. Siedlungsstrukturelle, kulturelle und historische Aspekte der Raumentwicklung sind hierbei ausdrücklich mit eingeschlossen. Das Institut erschließt damit Grundlagen für politisch‐planerisches Handeln (in Form von Forschungstransfers und Orientierungswissen) und erbringt nachfrageorientierte Serviceleistungen. Es ist in interdisziplinär zusammengesetzten Teams organisiert und arbeitet an langfristig angelegten Forschungsschwerpunkten.

Die Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ in der das Projekt angesiedelt wäre, beschäftigt sich mit Entwicklungsverläufen und ‐dynamiken von Städten im Strukturwandel, speziell auch mit stadtentwicklungspolitischen Fragen im Rahmen des Stadtumbaus. Im Mittelpunkt stehen dabei Handlungsstrategien und Prozesse der Regenerierung. Genauer betrachtet und in ihren Wirkungsweisen aufeinander bezogen werden dabei spezifische lokale Handlungs‐ und Verfahrensmuster sowie Inhalte der politischen und planerischen Steuerung. Das umfasst ebenso die Betrachtung der Bedeutung zivilgesellschaftlicher Strukturen und der sich daran anbindenden Kommunikations‐, Partizipations‐ wie auch Ausgrenzungsprozesse in kommunalpolitischen Entwicklungsverläufen. Die Abteilung fokussiert ihre Forschung auf die Entwicklung von Klein‐ und Mittelstädten und verfügt dabei über umfangreiche empirische Forschungserfahrungen in ostdeutschen peripherisierten Regionen.